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Münster, 22.2.2018
Konjunkturumfrage der Auslandshandelskammern: Deutsche Unternehmer in Lettland hoffen auf neuen Aufschwung PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 24. Juni 2011 um 00:00 Uhr

SchellschmidtDie Deutsch-Baltische Handelskammer, die deutsche Unternehmer in Estland, Litauen und Lettland vertritt, beteiligte sich auch in diesem Jahr an der Konjunkturumfrage deutscher Wirtschaftskammern, die in Mittel-Ost-Europa tätig sind. Die fast tausend befragten deutschen Unternehmer bewerten jährlich ihren ausländischen Wirtschaftsstandort und die dortigen Aussichten für ihre Firma. 37 Befragte, die in Lettland Geschäfte machen, beurteilen die Lage verhalten optimistisch. Nach dem heftigen Einbruch der lettischen Konjunktur in den Jahren 2008 und 2009 scheint die Talsohle verlassen. Ob in Zukunft wieder bessere Geschäfte zu erwarten sind, bleibt aber noch ungewiss. Bestünde Lettlands Ökonomie aus einem großen Fass des einheimischen schwarzen Kräuterlikörs Balzams, so wäre dieses für die einen halb voll, für die anderen halb leer.

Maren Diale-Schellschmidt gehört zum geschäftsführenden Vorstand der deutschbaltischen Auslandshandelskammer, Foto: ahk-balt.org

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Juni 2011 um 11:01 Uhr
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Lettland: 4 Prozent Inflation im Februar 2011 PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 12. März 2011 um 05:06 Uhr

Markthalle in RigaDem lettischen Supermarktkunden bot sich in den letzten Wochen ein Shopping-Erlebnis der besonderen Art: Die verordneten Gehaltskürzungen haben seine Geldbörse merklich geschmälert. Dennoch steigen die Preise, denn die hängen vom Weltmarkt und nicht von der lauen lettischen Kaufkraft ab. 2009 bedingte die gesunkene Nachfrage noch Deflation, 2010 kaum Inflation, aber im Februar 2011 berechneten die staatlichen Statistiker bereits wieder vier Prozent Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Preistreiber sind bekannt. Nervöse Händler und euphorische Spekulanten verlangen Preisaufschläge nach Unruhen und Naturkatastrophen. Höhere Öl- und Benzinpreise verteuern auch in Lettland das Fahren und Heizen. Die Ärmeren dürften vor allem die Preissprünge bei Grundnahrungsmitteln treffen. Ob Kohl, Kartoffeln oder Möhren: Gerade bei Zutaten für das alltägliche Essen wechselten regelmäßig die Preisetiketten. Der Normalpreis des letzten Jahres ist das Sonderangebot von heute. Doch wieso liegt die lettische Inflation bereits wieder so hoch? Für den Euroraum prognostizierten die Eurostat-Statistiker einen maßvolleren Anstieg von 2,4 Prozent. Offensichtlich gibt es besondere Gründe, weshalb den Letten tiefer in die Taschen gegriffen wird.

Halle des Rigaer Zentralmarkts, Foto: LP

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. März 2011 um 06:35 Uhr
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Lettland: IWF und Weltbank fordern weitere Einsparungen PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 17. November 2010 um 08:39 Uhr

Sitz des lettischen Regierungskabinetts in RigaDie Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank haben wieder Riga besucht, um der lettischen Regierung Sparvorschläge zu unterbreiten. Das Kabinett des Ministerpräsidenten Valdis Dombrovskis muss die Vorstellungen dieser Experten berücksichtigen, um weiterhin die günstigen Kredite des IWF und der EU zu erhalten. Die Vertreter der beiden internationalen Finanzorganisationen präsentierten zwei Berichte. Darin raten sie der Regierung, wie sie die geplanten Ausgaben für die nächsten Jahre `konsolidieren` könnte, was in der Praxis weitere Streichungen bedeutet. Nach Angaben Līga Krapānes, der Pressesprecherin Dombrovskis`, verhandelten in der vergangenen Woche Mitglieder seiner Regierung mit den Finanzexperten. Sie einigten sich nach ihrer Darstellung darauf, dass die Ausgaben des Staatshaushalts nicht um mehr als 400 Millionen Lats (= 564 Millionen Euro, der Umrechnungskurs Lats : Euro beträgt 1 : 1,41), sondern um 280 Millionen verringert werden. Zuvor hatte die Regierung Gesamtausgaben im Staatsbudget in Höhe von etwa 4,8 Milliarden Lats für 2011 vorgesehen. Am letzten Dienstag reisten die  Finanzkontrolleure ab, ihre`misija`, also die `Mission` ist für dieses Mal beendet.

Die Regierungsmitglieder verhandelten mit den Vertretern von IWF und Weltbank über weitere Sparmaßnahmen, Foto: UB

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. September 2013 um 21:58 Uhr
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