logo
Münster, 22.2.2018
Austers warnt vor den Risiken der lettischen EU-Mitgliedschaft PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 09. April 2016 um 00:00 Uhr

Verluste durch Abwanderung und negative Leistungsbilanz

Huebner, AuswandererAm 5.4.2016 lud das lettische Finanzministerium zur Diskussion “Lettlands politische und ökonomische Konvergenz innerhalb der EU – wer zahlt wieviel dafür?” Madara Fridrihsone vom Lettischen Radio fasste die Ansicht einiger Teilnehmer zusammen. In Anbetracht des “Fünf-Präsidenten-Plans”, der vorsieht, die Währungsunion bis 2025 stärker zu integrieren, habe noch in keinem EU-Land die Diskussion über Gewinne und Verluste begonnen, welche mit der Mitgliedschaft in der EU verbunden seien. Die Experten kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Abschied der Auswanderer von ihrer Heimat von Carl Wilhelm Hübner, 1846, Foto: Unbekannt auf Wikimedia Commons

Weiterlesen...
 
Lettische Unternehmen exportieren ein Viertel weniger nach Russland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 16. März 2016 um 16:35 Uhr

EU-Sanktionen und russisches Handelsembargo: Die einen trifft es, die anderen nicht

Russische Kohlewaggons EU-Sanktionen, russische Einfuhrverbote und die Rubelabwertung haben die lettische Wirtschaft negativ beeinflusst, aber nicht „dramatisch“ - so lautet das Fazit von Andris Strazds, Ökonom der Latvijas Banka, der lettischen Nationalbank, im Interview mit lsm.lv. Lettische Unternehmen machten zwar 2015 etwa 200 Millionen Euro weniger Umsatz mit russischen Importeuren, Lettlands Gesamtexport nahm dennoch leicht zu. Die russischen Importverbote trafen die lettischen Milch- und Fischverarbeiter jedoch hart – die LP berichtete darüber. Die EU-Sanktionen bedeuteten auch das Aus für einige russische Investitionen auf lettischem Territorium. Die westlich-russische Verstimmung scheint russische Anleger dagegen kaum zu bekümmern. Die lettische Finanzaufsicht bestrafte jüngst einige Banken, auf denen Russen Geld zweifelhafter Herkunft bunkerten.

Russische Kohlewaggons auf dem Weg nach Ventspils, Foto: LP

Weiterlesen...
 
Russen akzeptieren die Öffnung des lettischen Gasmarkts PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 12. Dezember 2015 um 14:52 Uhr

Wirtschaftsministerin Reizniece-Ozola nach Treffen mit Gazprom-Vertretern optimistisch

Wirtschaftsministerin Reizniece-OzolaAuch wenn es in Paris um „Dekarbonisierung“ ging – ohne Fossiles, insbesondere ohne Gas, könnten Letten derzeit nur mit Schüttelfrost, blauen Flecken und zahlreichen Kälteopfern überwintern. Gaskraftwerke erzeugen die Fernwärme für die großen Wohnblocks. Der Brennstoff dafür strömt aus Russland. Gazprom beliefert Lettland über eine separate Leitung. Der russische Energieriese hat eine große Macht über Lettlands Heizungen. Er ist auch am lettischen Versorger Latvijas Gāze mit 34 Prozent des Aktienkapitals beteiligt hinter Eon Ruhrgas mit 47,23 Prozent. Doch der deutsche Konzern will sich aus dem lettischen Markt zurückziehen. Letten sind wie andere Osteuropäer bestrebt, die einseitige Abhängigkeit von russischen Lieferungen zu verringern. Derzeit bereitet der Wirtschaftsausschuss für die Saeima eine Gesetzesnovelle vor, um den Gasmarkt des Landes ab dem 3.4.2017 zu öffnen. Die lettische Wirtschaftministerin Dana Reizniece-Ozola lud dazu am 11.12.2015 eine Gazprom-Delegation zum Gespräch. Die Russen zeigten sich im Prinzip einverstanden, nur über die verlangte Aufteilung von Latvijas Gāze bestehen noch Meinungsverschiedenheiten.

Foto: "Dana Reizniece-Ozola 2014" by Saeima - https://www.flickr.com/photos/saeima/14172796252/. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 15

(C)2006-2011 Lettische Presseschau Impressum || Kontakt ||