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Münster, 22.11.2017
Lettische Statistiker melden erneut Deflation PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 05. Mai 2016 um 00:00 Uhr

Der Euro bereitet weiterhin Probleme

EZB-Euro-LogoDie lettische Jahresinflation ist nach Angaben des Zentralen Statistikamtes Lettlands (CSP) im März auf -0,6 Prozent gefallen. Damit ist die mittlere Baltenrepublik wie alle anderen Euro-Länder weit von der Zielinflationsrate der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt, die 2 Prozent beträgt. Neben den Arbeitslosenquoten in Südeuropa, großen Niedriglohnsektoren mit prekärer Beschäftigung in den angeblich erfolgreichen Volkswirtschaften, Migration innerhalb der EU, Nullzinspolitik der Zentralbanken ist die deflationäre Tendenz ein weiteres Anzeichen dafür, dass die finanziellen, ökonomischen und sozialen Probleme Europas längst nicht gelöst sind.

Foto: Christoph F. Siekermann - self made, original upload at http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:EZB.jpg 17:26, 7. Mai 2006 by de:User:Siekermann, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2589886

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AHK-Konjunkturumfrage: Estland, Lettland, Litauen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 21. April 2016 um 00:00 Uhr

Baltische Staaten überzeugen deutsche Investoren

Rigas HafenPR-Text der Deutsch-Baltischen Handelskammer (AHK)

Ob Estland, Lettland oder Litauen – deutsche Investoren geben der baltischen Region gute Noten. Die große Mehrheit der dort ansässigen Unternehmen mit deutscher Beteiligung bewerten die baltischen Standorte besser als andere mittel- und osteuropäische Nachbarn. Knapp neun von zehn Unternehmen würden sich wieder für ihren Investitionsstandort entscheiden. Das belegt die jüngste Konjunkturumfrage der Deutsch-Baltischen Handelskammer (AHK) aus dem Frühjahr 2016, die im Rahmen einer internationalen Umfrage in Mittel- und Osteuropa (MOE) stattfand. Antworten lieferten die in Estland, Lettland und Litauen tätigen Mitgliedsunternehmen der Auslandshandelskammer.

Rigas Hafen, Foto: CC BY-SA 2.5, https://lv.wikipedia.org/w/index.php?curid=90080

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Lettland und die Panama-Papers: Offshore-Firmen prominenter Unternehmer enttarnt PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 15. April 2016 um 15:34 Uhr

„Und warum nicht? Ist das denn illegal?“

BriefkastenanlageSteuerzahlen ist bäh – Zu dieser entsolidarisierenden Grundhaltung haben viele europäische Politiker seit Jahrzehnten beigetragen und als Gesetzgeber nicht nur eifrig Spitzensteuersätze gesenkt, sondern den Reichen auch zahlreiche Schlupflöcher hinterlassen, durch welche jene im selbstgerechten Glauben, sie hätten es sich verdient, ihr Vermögen am Fiskus vorbeimogeln - häufig ganz legal, wie sich im Fall der sogenannten „Panama Papers“ wieder mal herausstellt. Europas Politiker haben kein Recht, mit dem Finger auf die vermeintliche Bananenrepublik in Mittelamerika zu zeigen, denn drei Finger ihrer Hand weisen auf sie selbst zurück. Nach einer Berechnung des „Netzwerks Steuergerechtigkeit“ steht Panama derzeit lediglich auf Rang 13 des weltweiten Rankings der Offshore-Paradiese. Auch europäische Länder befinden sich für manche ausländische Investoren ganz schön offshore. Auf Platz 1 rangiert die Schweiz, dahinter befinden sich Hong Kong und die USA. Als erstes EU-Land steht Luxemburg auf Rang 6 – und als zweites Deutschland auf 8, einen Platz hinter dem Libanon. Lettland ist in dieser Liste unter ferner liefen platziert: Auf Rang 59, hinter Italien. Nach den Daten dieses regierungsunabhängigen Netzwerks ist die mittlere Baltenrepublik somit kein Tummelplatz für Briefkastenfirmen. Andererseits nutzen auch vermögende Letten sogenannte Offshore-Finanzplätze mit Hilfe skandinavischer Banken, genannt werden DnB Nord und Nordea. Lettische Re:Baltica-Journalisten haben sich am internationalen Rechercheverbund beteiligt. Sie ermittelten in den etwa 11,5 Millionen Dokumenten 15.951 Einträge über Lettland. Diese liefern u.a. Hinweise auf den ebenso einflussreichen wie umstrittenen Bürgermeister von Ventspils, Aivars Lembergs, auf den Gründer der bekannten Restaurantkette Lido, Gunārs Ķirsons, und auf den Airbaltic-Investor Ralf-Dieter Montag-Girmes.

Briefkästen, die Hauptbestandteil von eigenartigen Firmen sein können, Foto: Rami Tarawneh - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=716732

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