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Münster, 22.7.2017
Ausländische Investoren vor allem am lettischen Wald interessiert PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 29. April 2017 um 00:00 Uhr

Schweden kaufen am meisten

Wald bei LigatneJournalisten des TV-Politmagazins De Facto ermittelten den Anteil der landwirtschaftlichen Fläche, der im ausländischen Besitz ist. Um es vorwegzunehmen: Nicht alle ausländischen Investoren sind böse Landgrabber. Die Folgen der ausländischen Käufe lettischen Bodens sind nicht eindeutig negativ oder positiv zu werten. Mindestens acht Prozent der Fläche Lettlands gehört inzwischen ausländischen Besitzern – mindestens, weil über Flächenbesitz, der weniger als 500 Hektar beträgt, keine Angaben über die Herkunft der Käufer vorliegen. Der ermittelte ausländische Besitz beträgt insgesamt 340 344,5 Hektar, eine Fläche, elf mal so groß wie Riga. Unter den Ausländern besitzen Schweden die meisten lettischen Wälder und Felder, unter ihnen befinden sich die Unternehmen Bergvik Skog und Ikea.

Lettischer Wald bei Ligatne, Foto: LP

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Deutsche Bank macht mit lettischen Partnern keine Dollargeschäfte mehr PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 08. April 2017 um 00:00 Uhr

Kein Ruhmesblatt für den lettischen Finanzsektor

DollarschattenDie Deutsche Bank kündigte gemäß Berichten lettischer Medien vom 7.4.2017 an, bei Dollar-Transaktionen nicht mehr mit lettischen Banken zu kooperieren. Einen Grund für diese Entscheidung teilten die Frankfurter Manager nicht mit. Die lettische Bankenaufsicht beschwichtigt, es handele sich lediglich um einen Wechsel der Geschäftsstrategie. Doch lettische Geldinstitute stehen im Verdacht, für osteuropäische Kunden Geldwäsche zu betreiben.

Im Schatten des Dollars: Foto: Svilen.milev - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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Lettischer Staatspräsident Raimonds Vējonis schickt Gesetzesnovelle gegen Land Grabbing dem Parlament zur Überarbeitung zurück PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Sonntag, den 02. April 2017 um 00:00 Uhr

Anfänger-Lettisch reicht nicht, um vor einer Kommission Pläne zu erläutern

Lettische LändereiErst wenn der Staatspräsident ein von den Parlamentariern beschlossenes Gesetz unterschreibt, ist es gültig. Wenn er Zweifel an dessen Rechtmäßigkeit hat, kann er die Unterschrift verweigern und es dem Parlament zur Überarbeitung vorlegen. Vējonis zweifelt am Gesetz „Über die Landprivatisierung in ländlichem Umfeld“, dessen Novelle am 23.3.2017 verabschiedet wurde. Wie bereits berichtet, wollten die Parlamentarier mit der neuen Fassung Land Grabbing verhindern. So bezeichnet man den Landkauf von ausländischen Investoren im großen Stil, die nur spekulieren wollen oder die Felder in einer Art bewirtschaften, die der örtlichen Bevölkerung mehr schadet als nutzt. Laut seiner Webseite (president.lv) teilte der Präsident der Saeima-Vorsitzenden Ināra Mūrniece am 31.3.2017 mit, dass er die Novelle für unvollständig, widersprüchlich und mit anderen Gesetzen nicht vereinbar hält und deshalb zur parlamentarischen Überarbeitung zurückschickt. Es sei nicht nötig, dass unklare gesetzliche Forderungen den heimischen Bauern erschwerten, neue landwirtschaftliche Flächen zu erwerben.

Lettische Länderei, Foto: LP

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