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Münster, 27.3.2017
Fußball: Wieder ein Zweizunull für die Schweiz? PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Freitag, den 17. März 2017 um 19:10 Uhr

Die Letten reisen ohne große Chancen zum WM-Qualifikationsspiel nach Genf

Stade de GeneveIn Genf gibt es einige interessante Sachen zu sehen. Den See beispielsweise. Er ist der zweitgrößte im mittleren und westlichen Europa, hinter dem Plattensee, weist aber viel mehr Wasser auf als das recht flache ungarische Binnenmeer. Die Stadt ist sehr kosmopolitisch, nicht nur wegen der Zentrale der Vereinten Nationen und anderer internationaler Zentren wie des Forschungszentrums CERN oder der Weltgesundheits-, der Welthandels- und der Weltarbeitsorganisation. Bei so viel Welt scheint nicht mehr viel Platz für die Eingeborenen übrig; und tatsächlich, jeder zweite ständig in Genf lebende Bürger besitzt keinen Schweizer Pass. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt am See ist das Stade de Genève. Die Spielstätte des (nach dem Grasshopper Club Zürich und dem FC Basel) dritterfolgreichsten Schweizer Fußballklubs Servette wurde zur Europameisterschaft 2008 errichtet. 30 000 Zuschauer finden dort Platz. Nicht alle werden kommen, wenn am Samstag, 25. März, die lettische Nationalmannschaft dort aufläuft. Zu ungleich verteilt sind die Rollen, zu schlecht kommt der Gast daher, der in bislang vier Weltmeisterschaftsqualifikationsspielen drei Niederlagen erlitt und nur ein Erfolgserlebnis feiern durfte, in Andorra.

Stade de Geneve, Foto: Валерий Дед - Stade Genève 2012, CC BY 3.0, Link

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Riga, die Sportstadt PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Samstag, den 11. Februar 2017 um 00:00 Uhr

Eine (nicht nur sportliche) Reise in die Vergangenheit mit Riga erlesen, erschienen im Wieser Verlag

RigaRiga scheint, lange ist’s her, mal eine richtig angesagte Sportstadt gewesen zu sein. Heute ist die internationale Bedeutung, misst man sie am Maßstab auf höchstem internationalen Niveau ausgetragener Wettkämpfe, auf eine Sportart geschrumpft: Eishockey. Nur die Kufenflitzer von Dinamo Riga, fester Bestandteil der Kontinentalen Hockey Liga KHL - dem besten, was Eishockeyeuropa zu bieten hat - bieten ihrem Publikum regelmäßig Sport von allererster Güte. Eine Fußballmannschaft von internationalem Rang sucht man seit dem Zwangsabstieg von Skonto Riga in der lettischen Hauptstadt vergebens. Es gibt zwar drei Rigenser Teams in der Virsliga, doch belegten sie in der abgelaufenen Saison die Plätze fünf, sechs und sieben. Wer jetzt einwendet, das sei doch gar nicht so schlecht, dem sei beschieden, dass in der höchsten lettischen Klasse nur acht Mannschaften spielen.

Am Stadteingang der lettischen Hauptstadt, Foto: Kikos auf lv.wikipedia.org, Lizenz

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