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Münster, 27.3.2017
Volksbund-Aktivitäten in Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 06. August 2016 um 00:00 Uhr

Soldatenfriedhof von Kalnciems instandgesetzt

Kreuze des Soldatenfriedhofs in KalnciemsSüdlich von Jūrmala, am Fluss Lielupe (deutschbaltisch: Kurländische Aa), befindet sich die evangelische Kirche von Kalnciems-Klīve (Klivenhof). In der idyllischen Gegend erinnern die Kreuze des anliegenden Kirchhofs an Lettlands blutige Geschichte: Hier kämpften im Ersten Weltkrieg Deutsche gegen Letten und Russen. Der Kampf um Kurland kostete Tausenden das Leben. Der Friedhof von Klivenhof wurde 380 Soldaten der Reichs- und Landeswehr sowie 51 Soldaten der russischen Armee zur letzten Ruhestätte. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. kümmern sich um den Erhalt und die Instandsetzung der Gedenkstätte.

Kreuze des Soldatenfriedhofs in Kalnciems, Foto: Jochen Droste

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Lettland: Gemeinde Amata will ihr Kulturdenkmal Āraišu ezerpils (Arrasch-Seeburg) attraktiver gestalten PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 25. April 2015 um 00:00 Uhr

Airasi-RekonstruktionAn heiteren Tagen lohnt die Ausfahrt in die Hügellandschaft um das historische Cēsis. Dort, wo die Störche grüßen, lässt sich manches Idyll entdecken. Viele Reisende, die die livländische Ordensburg in dieser Stadt besichtigen wollen, machen zuvor Rast am kleinen Āraiši-See, der zur Gemeinde Amata gehört. Am Schilfufer führt ein langer Steg zu eigenartigen Bauten. Auf einem Inselchen geht man auf Bohlen durch ein kleines Gassengewirr zwischen etwa zwei Dutzend Holzhäuschen, die aus dem gleichen Material wie die Wege gefertigt wurden. Statt Fenster und Türen sieht man nur kleine Rechtecke in den Holzwänden. Wer hineinkriecht, wird in der dunklen Kammer kaum Behagliches entdecken. Auf diese Art wohnte der hiesige Stamm der Lettgaller vor über 1000 Jahren. Ein Schild weist auf die Besonderheit der Anlage hin. Die Insel Āraiši sei "das erste so weitgehend erforschte und rekonstruierte archäologische Denkmal solchen Typs für Nordosteuropa". Allerdings bereitet es der Gemeinde Amata derzeit Schwierigkeiten, das Gelände zu sichern und zu entwickeln. Das Āraiši-Forum tagte am 17. und 18.4.15, um über die Zukunft dieses Ortes zu diskutieren.

Rekonstruierte Āraiši-Siedlung, Foto: LP

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Baltische Geschichte – Letten und Deutsche (PR-Text) PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 00:00 Uhr

Darstellung der Belagerung von Narva12. Lett. Studenten-Seminar in der Universität, Libau /Liepaja vom 6. bis 8. 10. 2014, Deutschbaltisch-Estnischer Förderverein e. V. Berlin/ Charlottenburg

Das 12. Studenten-Seminar für lettische Studenten an der Universität in Libau/Liepaja, Lettland fand in diesem Jahr eine besonders große Beachtung. Frau Zanda Gutmane, Vertreterin der Rektorin der Universität Libau/Liepaja, begrüßte die große Versammlung sehr herzlich und bedankte sich für die jährlichen deutschen Aktivitäten. 40 Studenten aus ganz Lettland ( Libau, Windau, Dünaburg, Riga) von Universitäten und Sprachinstituten und 36 interessierte Zuhörer ( Letten, Russen, Deutschbalten, Deutsche, Schweizer), waren angereist, um über die Geschichte der Letten mit den Deutschbalten etwas zu erfahren.

Die Belagerung von Narwa im ersten livländischen Krieg im 16. Jahrhundert. Foto: Wikimedia Commons

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