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Münster, 18.11.2017
Lettland: US-Militärfrachter lieferte Kriegsgerät nach Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 12. März 2015 um 00:00 Uhr

Ein Abrams-Panzer in der WüsteAm Montag legte der 200 Meter lange US-Militärfrachter "Liberty Promise" im Rigaer Hafen an. Er lieferte 120 Kriegsgeräte, darunter sechs Abrams-Panzer und ebenso viele Bradley-Panzerfahrzeuge. Diese Waffen werden für die nächste Rotation von US-Truppen in Lettland bereitgestellt. Seit der Ukraine-Krise üben 150 US-Soldaten, die alle drei Monate wechseln, im Rahmen der Operation "Atlantic Resolve" gemeinsam mit lettischem Militär. Die Fracht wird zum Stützpunkt Ādaži weitertransportiert. Soldaten in gleicher Anzahl und zu gleichem Zweck hat die US-Regierung in die baltischen Nachbarstaaten und nach Polen gesandt. Örtliche Politiker, darunter Rigas Bürgermeister Nils Ušakovs, empfingen die Amerikaner. Auch der lettische Verteidigungsminister Raimonds Vējonis war anwesend. Dies sei eine erneute Bekräftigung der Nato-Solidarität. "Wir sind ein Nato-Mitgliedstaat und wir sind gemeinsam bereit für alle neuen Herausforderungen, welche in unserer Region bestehen," sagte der Minister der Militär-Webseite sargs.lv. US-General John O`Connor fügte hinzu, dass die US-Streitkräfte ihre Bereitschaft zeigten, in den baltischen Staaten und Polen so lange Präsenz zu zeigen, wie es notwendig sei, "um die Aggression Russlands aufzuhalten und die Nato-Allianz zu stärken." Ende März findet in Ādaži das Manöver „Operation Summer Shield XII” statt. O`Connor betonte, wie wichtig das gemeinsame Training der Soldaten sei, denn nur gute Zusammenarbeit und Kompabilität sicherten die Stärke des Militärbündnisses. Während ein Video auf sargs.lv die Ladung der Liberty Promise mit martialischer Rockmusik begrüßt, formuliert ein Russia-Today-Artikel die Einwände.

Ein Abrams-Panzer, Foto: „M1A1 Abrams Tank in Camp Fallujah retouched“ von Joseph A. Lambach, U.S. Marine Corps - http://www.defenseimagery.mil; exact source. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

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Russland hofft auf Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 11. Februar 2015 um 07:05 Uhr

Der russische Botschafter bei einem VortragIn diesen Zeiten reibt man sich verwundert die Augen und traut seinen Ohren nicht. Was ist aus Europa geworden? Politiker und Medien bemühen verstaubte Feindbilder und verteilen die Rollen der Guten und Bösen wie in einem billigen Kitschroman. Und die Guten schicken sich schon wieder an, den Frieden mit Waffengewalt erzwingen zu wollen, als wären Afghanistan, Irak und Libyen nicht Lehre genug gewesen. Als auf der Münchener Konferenz der russische Außenminister Sergej Lawrow die Position seiner Regierung dargelegt hatte, zeigte sich Transatlantiker Friedrich Merz künstlich empört und es wirkte wie abgesprochen: "Wir sind alle vollkommen geschockt gewesen." Über Lawrows Positionen mag der Leser, die Leserin denken, was er oder sie will, wohlwollend oder kritisch. Doch Russlands Vertreter hatte nur im geziemenden Ton das Erwartete gesagt, das bot niemandem Anlass, den Empörten zu spielen oder einen Schockzustand zu inszenieren. Die Eindimensionalität eines Friedrich Merz ist schockierender. Mit welchen Scheuklappen muss jemand auf die westliche Sicht der Dinge fixiert sein, um eine solch gefährliche Unfähigkeit zum Perspektivenwechsel zur Schau zu stellen? Sein Parteifreund Willy Wimmer, der einst OSZE-Vizepräsident war, empfahl jüngst in einer düsteren Rede Studenten, in die Kirche zu gehen, um für den Frieden zu beten. Das Verhalten seiner Politiker-Kollegen bietet viel Anlass dazu. Doch gerade jetzt, wo in transatlantischen Zirkeln wieder mal Bombenstimmung herrscht, hat der Russe ausgerechnet an der Rigaer Bucht ein seltsames Ei abgelegt. Könnte gerade hier eine Friedenstaube schlüpfen?

Alexander Weschnakow, Foto:"Aleksandr Veshnyakov02" by Alma Pater - Paša darbs. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

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Nato erhöht Kampfbereitschaft im Osten - Russland ist wegen Litpolukrbrig besorgt PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 06. Februar 2015 um 09:14 Uhr

Während sich der französische Staatspräsident Francois Hollande und Kanzlerin Angela Merkel zu Friedensgesprächen in Kiew und Moskau befinden, signalisieren die Nato- Verteidigungsminister erhöhte Kampfbereitschaft an der Ostgrenze. Wie europäische Medien bereits am 5.2.2014 berichteten, beschlossen sie auf ihrem Treffen in Brüssel, die Eingreiftruppe von 13.000 auf 30.000 Soldaten zu verstärken. 5000 von ihnen sollen dann im Krisenfall besonders schnell zur Stelle sein. Die Bundeswehr will nach Angaben von faz.net in der Testphase 2700 Soldaten für den schnellen Teil abkommandieren. In den baltischen Ländern, Polen, Rumänien und Bulgarien richtet die Nato Militärstäbe ein. Diese sollen der vergrößerten Truppe als Stützpunkte dienen. Derweil äußerte ein russischer Vertreter Besorgnis über ein weiteres militärisches Vorhaben zweier Nato-Staaten und lettische Medien verbreiten fragwürdige US-Pentagon-PR gegen Wladimir Putin.

Die Folge des Ukraine-Kriegs: Mehr Militär in Europa - Foto:,„Burning apartment building in Shahtersk, August 3, 2014“ von icorpus - https://www.youtube.com/watch?v=gK7miy568Ug (Creative Commons — Attribution). Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

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