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Münster, 26.5.2017
Lettland mit der Aufnahme von Geflüchteten überfordert PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 20. Mai 2017 um 08:58 Uhr

Ohne Arbeit und Wohnung ist keine Integration möglich

Aufnahmelager MuceniekiLettland hat bislang im Rahmen des EU-Programms zur Verteilung von Geflüchteten 318 Menschen aufgenommen. Davon, so schätzt man, weil Zahlen nicht vorliegen, hat der größte Teil das Land wieder verlassen. Am 19.5.2017 organisierten der lettische Think Tank Providus und die Friedrich-Ebert-Stiftung in Riga eine Konferenz zur Frage, wie die Situation der Asylsuchenden verbessert werden kann. Līva Rauhvargere, LSM-Journalistin, befragte verschiedene Teilnehmer, weshalb sich die lettische Politik und Verwaltung bei diesem Thema schwertut (lsm.lv).

Der lettische Ort Mucenieki, wo sich eine Unterkunft für Asylbewerber befindet, Foto: Saite

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Kanadisches Kriegsgerät in Lettland eingetroffen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 12. Mai 2017 um 13:22 Uhr

Zwei-Prozent-Budget für Kasernenbau und Waffenkauf

Albanische SoldatenDer Nato-Russland-Streit hat Aufrüstung zur Folge. Die Regierungschefs der NATO beschlossen auf dem Warschauer Gipfel 2016, jeweils ein internationales Bataillon in den baltischen Ländern und Polen zu stationieren. Diese Truppen werden in Litauen von der deutschen Bundeswehr angeführt. In Polen übernehmen US-Amerikaner und in Estland Briten das Kommando. Für Lettland werden Kanadier zuständig sein. Am 6. Mai brachte ein Frachter kanadisches Kriegsgerät zum Rigaer Hafen. Ab Juni sollen die etwa 1000 Soldaten des Bataillons eintreffen.

Auch Albanien ist Nato-Mitglied, albanische Soldaten, hier beim Einsatz in Afghanistan, werden sich am neuen Nato-Bataillon in Lettland beteiligen, Foto: Staff Sgt. Shane Hamann, Gemeinfrei, Link

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Lettische Regierung will keine Beteiligung an Nord Stream 2 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 26. April 2017 um 00:00 Uhr

Außenminister Rinkēvičs fürchtet russische Spionage

Hafenanlagen von VentspilsDas Kabinett von Māris Kučinskis habe hinter verschlossenen Türen bereits entschieden: Die Stadt Ventspils darf sich nicht mit eigenem Anschluss an der neuen Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2 beteiligen. Das melden lettische Medien aus vertraulicher Quelle (lsm.lv). Außenminister Edgars Rinkēvičs befürchtet, dass Russland die Bauarbeiten dazu benutzen könne, Spionagetätigkeiten auf lettischem Territorium zu verbergen. Zudem stehe Nord Stream im Widerspruch zu den Grundprinzipien der lettischen Außenpolitik, die auf Zusammenarbeit mit den Nachbarländern der EU und Nato ausgerichtet sei. Mit ihnen würden bereits Infrastrukturprojekte im großen Umfang geplant.

Die Hafenanlagen von Ventspils, Foto: Laima Gūtmane,  CC BY-SA 3.0, Link

 

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