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Geschrieben von: Udo Bongartz
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Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 09:42 Uhr |
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„Man hat uns ohnehin schon alle Freiheiten genommen. Die Freiheit im Internet ist eine von jenen, die geblieben sind. In aller Welt protestiert man gegen ACTA und auch wir müssen protestieren. ACTA darf nicht einfach durchschlüpfen. Die vom Lobbyismus angespornten Staatsmänner nahmen einfach ohne Diskussionen ein Abkommen hin, das erlaubt, Menschen in der Sphäre des Internets auszuspionieren. Die Menschen müssen darüber informiert werden, dass nun ihr Internetprovider alles über Euch wissen und Euch überwachen wird, falls jenem danach gelüstet. Alles, was Ihr tut, wird ihm frei zugänglich und sie werden gezwungen sein, die Information staatlichen Behörden zu überlassen.“ Mit diesen kämpferischen Worten richtet sich Gatis Gailītis von der regierungskritischen Internet-Initiative manabalss.lv an seine Leser. Er sammelt derzeit 10.000 Protestunterschriften gegen das internationale Abkommen, deren Brisanz die Osteuropäer, allen voran die Polen, zuerst entdeckten. Am Montag demonstrierten auch junge lettische Internetnutzer mit Anti-ACTA-Masken. Die Kritik zeigt erste Erfolge: Wirtschaftsminister Daniels Pavļuts beabsichtigt, den Vertrag im lettischen Parlament vorerst nicht ratifizieren zu lassen.
Die Guy-Fawkes-Maske ist nun auch zum Symbol der Anti-ACTA-Proteste geworden, Foto: Al auf Wikimedia Commons
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Geschrieben von: Udo Bongartz
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Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 10:35 Uhr |
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Muižnieks gewann, wenn auch knapp, die Abstimmung vom 24.1.12 im ersten Wahlgang. 120 Abgeordnete des Straßburger Europarates votierten für ihn. Damit erhielt er eine Stimme mehr als erforderlich. Er wird sein Amt sechs Jahre lang ausüben. Der Politologe leitet derzeit noch das Institut für soziale und politische Forschung an der Lettischen Universität. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Menschenrechtsfragen. Der Wochenzeitschrift Ir nannte er am 1.2.12 die Aufgaben, die er nach seinem Umzug nach Straßburg angehen möchte. Der Europarat, der zuweilen mit dem Europäischen Rat der EU verwechselt wird, hat 47 europäische Mitgliedstaaten. Bürger, die die Menschenrechte von der eigenen Regierung und den Gerichten ihres Landes verletzt sehen, können sich an diese unabhängige internationale Institution wenden.
Der Plenarsaal des Europarats in Straßburg, Foto: PPCOE auf Wikimedia Commons
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Geschrieben von: Udo Bongartz
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 18:10 Uhr |
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Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel einigten sich im Dezember darauf, alle EU-Mitgliedsstaaten mittels `Schuldenbremse` zum Abbau der Staatsschulden zu verpflichten. Allgemeine staatliche Sparpolitik soll die Lösung der Finanzkrise bringen. Die lettische Regierung, die Lettland im `Kern Europas` sehen möchte, unterstützt das Vorhaben der beiden europäischen Großmächte. Am 26.1.12 debattierten die Saeima-Abgeordneten über diese und weitere internationale Themen.
In der Saeima debattierten die lettischen Parlamentarier über Europa und die internationale Politik, Foto: Ernests Dinka, Saeima
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