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Münster, 19.4.2019
Bau der Rail Baltica verzögert sich und sie wird teurer als geplant PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 23. März 2019 um 00:00 Uhr

Finnen und Chinesen möchten zwischen Tallinn und Helsinki Tunnel unter der Ostsee bauen

Gleise des Rigaer HbfEine Zugfahrt von Berlin bis Riga gehört zu den letzten wahrhaftigen Reiseabenteuern in Europa (LP: hier). Dem Passagier werden stundenlanger Radwechsel an der polnisch-weißrussischen Grenze und danach ein gemächliches Schaukeln im Postkutschentempo geboten. Zwei Tage und Nächte sollte er für diese Entschleunigungstherapie schon einplanen, mit einem Reisebus wäre er doppelt so schnell und jene, die ökologische Bedenken für Spinnerei halten, werden weiterhin unbekümmert das Flugzeug benutzen, das keine zwei Stunden für diese Distanz benötigt. Die ökologisch sinnvolle Alternative, die auch zeitlich attraktiv wäre, lässt weiter auf sich warten: Der Bau der 870 Kilometer langen Rail Baltica, der Schnellbahntrasse, die die baltischen Hauptstädte mit Warschau und Berlin verbinden soll, verzögert sich um 2,5 Jahre. Das teilte Verkehrsminister Talis Linkaits Lsm-Journalisten mit.

Von Rigas Hauptbahnhof sollen zukünftig schnelle Passagierzüge gen Westen fahren, Foto: Karl Brodowsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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“Fridays For Future Latvia“ PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 16. März 2019 um 00:00 Uhr

Nun protestieren auch lettische Schüler freitags gegen die klimapolitische Ignoranz der Erwachsenen und ihrer politischen Vertreter

Greta ThunbergLettische Medien berichten von „mehr als hundert Schülern“ (lsm.lv) oder von „mehreren hundert Schülern“ (delfi.lv), die am 15. März 2019 erstmals dem Aufruf der Schwedin Greta Thunberg folgten, um freitags gegen das weltweit verbreitete Nichtstun in Sachen Klimaerwärmung zu protestieren. Allerdings erfolgte die Freitagsaktion verdächtig spät: Um 15:30 Uhr nachmittags. So kann von einem echten Streik noch nicht die Rede sein, denn es blieb zuvor noch genügend Zeit, die Schulbank zu drücken. Doch „sakums ir“, sagt der Lette – der Anfang ist gemacht...

Greta Thunberg und ihre Mitkämpferinnen und Mitkämpfer müssen sich vielfach des Hohns und Spotts und der umweltpolitischen Ignoranz mancher Erwachsener erwehren, Foto: Anders Hellberg - Own work, CC BY-SA 4.0, Link

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Lettischer Staatspräsident Raimonds Vejonis besuchte Deutschland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 06. März 2019 um 00:00 Uhr

„Allerdings können wir nicht zufrieden sein, wenn unsere Bürger nicht von der eigenen Zukunft überzeugt sind“

Matthaei-Festessen im Hamburger RathausNach seiner Teilnahme an der Münchener Sicherheitskonferenz begab sich der lettische Staatspräsident vom 21. bis 25. Februar 2019 auf Deutschlandreise. Er traf sich in Berlin mit Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Frank-Walter Steinmeier, nahm in Hamburg an der traditionellen Matthiae-Mahlzeit teil und eröffnete in der Hansestadt die deutsch-lettische Wirtschaftskonferenz „Magnetic Latvia“ (president.lv). Vejonis wollte mit seinem Staatsbesuch neben den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen auch die kulturelle Zusammenarbeit fördern. So traf er seine Landsleute in der Diaspora, die im Lettischen Verein in Hamburg organisiert sind und diskutierte in Lüneburg im ostpreußischen Museum über Gegenwart und Zukunft des deutschbaltischen Erbes.

Das Mathiae-Festessen im Hamburger Rathaus,  Vejonis hielt hier eine Ansprache, Foto: Lettische Staatskanzlei

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