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Münster, 25.5.2018
Buchpräsentation: Deutsche Handschriften zur lettisch-deutschbaltischen Geschichte PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Sonntag, den 11. März 2018 um 00:00 Uhr

Staatliches Geschichtsarchiv in RigaDeutsche Quellen zur lettischen Geschichte

Wer einen Blick auf eine Seite mit alter deutscher Handschrift wirft, ist zunächst entsetzt: Die Buchstaben erscheinen ähnlich unleserlich wie chinesische Schriftzeichen. Manfred von Boetticher zeigte lettischen Historikern und Interessierten, dass solche Dokumente mit etwas Geduld zu entziffern sind. Der langjährige Leiter des niedersächsischen Landesarchivs gab dazu zwischen 2013 und 2016 Kurse im Lesesaal des Historischen Staatsarchivs Lettlands (HSL). Als ein Ergebnis dieser Tätigkeit ist das Buch "Hilfsmittel zur Paläographie deutscher Handschriften vom 16. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in Archiven und Bibliotheken Lettlands“ entstanden, das v. Boetticher gemeinsam mit den HSL-Mitarbeitern Enija Rubina und Karlis Zvirgsdins herausgegeben hat. Die drei Archivforscher werden es am 20. März 2018 um 15 Uhr in den Räumen des HSL vorstellen (Slokas iela 16), zum Buch wird dann auch eine Ausstellung eröffnet. Besucher der Veranstaltung werden gebeten, sich bis zum 15. März anzumelden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch: LV 20377661.

Das Historische Staatsarchiv Lettlands, Foto: Dezidor - Self-photographed, CC BY 3.0, Saite

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Lettische Kunstausstellungen im März 2018 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 03. März 2018 um 10:47 Uhr

Schiffsreise in die neblige Zukunft

Schiff und NebelWerden unsere Nachfahren 200 Jahre alt werden? Das allerdings seelen- und geschlechtslos, virtuelle Speisen zu sich nehmend und sich in fliegenden Autos fortbewegend? Wer sich alte Science-Fiction-Filme anschaut, weiß: Manche betagte Zukunftsvision verriet mehr über die Zeit, in der sie entstanden ist als über die damalige Zukunft, die nicht eingetreten ist. Man denke etwa an die vielen blinkenden Schalter in den Raumschiffkulissen der 70er Jahre: Diese könnten heutzutage von einem einzigen kleinen PC-Flachbildschirm ersetzt werden. Andererseits hinken wir den alten Zukunftsvisionen hinterher: Der Mensch ist im Weltall jenseits der Jahrtausendgrenze noch nicht so weit gekommen, wie es sich die Visionäre des letzten Jahrhunderts ausmalten. Doch auf eine US-Serie geht für das heutige Leben viel Bedeutenderes zurück: Erfinder des Mobiltelefons bekundeten, dass sie sich einst von “Raumschiff Enterprise” inspirieren ließen. Hier die Zusammenfassung aus PR-Mitteilungen lettischer Kunstmuseen für den Monat März.

Die Zukunft des Landes, Foto: Kriss Salmanis, LNMM

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Valentina Freimane gestorben PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 24. Februar 2018 um 06:12 Uhr

Die lettische Filmwissenschaftlerin Valentina Freimane ist am 16. Februar 2018 an ihrem langjährigen Wohnort Berlin gestorben. Sie wurde 1922 in Riga geboren, hat dann als Jüdin mit Hilfe ihrer Mitbürger die deutsche Besatzung Lettlands von 1941-1944 überlebt. Vor einigen Jahren wurde ihre Autobiographie "Adieu, Atlantis" ins Deutsche übersetzt. Hierzu die LP-Rezension:

Wie Propaganda die Menschen entmenschlicht - Valentīna Freimanes Autobiographie "Adieu, Atlantis" - eine Rezension

Frau Freimanes Leben war sogar schon Stoff einer Oper, die auch in Berlin aufgeführt wurde:

Oper Valentina - Gastaufführung am 19.5. in Berlin

 

 
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