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Münster, 23.9.2017
Städtepartnerschaft zwischen Smiltene und Willich PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 12. November 2016 um 13:28 Uhr

"Alles, was die Menschen verschiedener Nationen zusammenführt, muss gefördert werden"

Schloss NeersenDer 9. November, der `Schicksalstag` der Deutschen und Tag eins der Trump-Ära, ist jetzt auch ein besonderes Datum der niederrheinischen Kreisstadt Willich. Deren Ratsmitglieder beschlossen am 9.11.2016, mit der nordlettischen Stadt Smiltene eine Partnerschaft einzugehen. So wird quasi aus der offiziellen Städtefreundschaft, die seit 2002 besteht, eine internationale Städteehe. Diese wird insbesondere den Jugendaustausch fördern, was in Zeiten, in denen Nationalisten Konjunktur haben, ein Lichtblick ist. In der Ratssitzung betonten die Kommunalpolitiker die besondere Bedeutung dieser internationalen Zusammenarbeit.

Das Schloss Neersen ist Sitz des Willicher Stadtrats, Foto: Historiograf in der Wikipedia auf Deutsch - Author's own work, transferred from de.wikipedia, CC BY 2.0, Link

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Lettische Kunstausstellungen im November 2016 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 28. Oktober 2016 um 13:45 Uhr

Globalisierung begann vor vielen tausend Jahren

Fallende Blätter bräunen die Wege in dieser düsteren abendländischen Zeit. Da empfiehlt es sich, in lettischen Kunstmuseen Zuflucht zu suchen. Ihre Ausstellungen zeigen, wie wichtig überwindbare Grenzen und Kulturaustausch sind. Ohne sie lebte der Mensch noch heute in Höhlen, mit Fellen bekleidet, mit Faustkeilen hantierend. Die Händler der Seidenstraße machten die Abendländer seit der Antike mit unbekannten Produkten und neuen Ansichten vertraut. Das Leben wurde mit Seide, Glas, Porzellan und Papier schöner und bequemer - mit Schwarzpulver aber auch gefährlicher. Lettische Künstler standen in der geschlossenen sowjetischen Gesellschaft unter Aufsicht der Machthaber. In Malerei und Bildhauerei war die Kunst nicht frei. Die Kreativen nahmen zum Design oder zu kinetischen Arbeiten Zuflucht, schafften sich neue Freiräume im Ausdruck und fanden damit internationale Anerkennung. International geprägt ist auch Leben und Werk Eva Haruts: Sie wurde in Armenien geboren, lebt in Dresden und hat nun eine Ausstellung im lettischen Daugavpils.

Objekte aus der Ausstellung zur Seidenstraße, Foto: LNMM

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Eižens Upmanis gestorben PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 25. Oktober 2016 um 00:00 Uhr

Eizens UpmanisAm 28.9.2016 ist nach langer schwerer Krankheit Eižens Upmanis im Alter von nur 61 Jahren gestorben. Der Architekt engagierte sich für die Pflege historischer Friedhöfe und hatte zahlreiche Kontakte zu Deutschen. Viele Jahre war er Vorsitzender des deutsch-lettischen Kulturvereins Domus Rigensis. Ojars Sparitis, Leiter der Wissenschaftlichen Akademie in Riga und Domus-Rigensis-Mitglied, schrieb einen Nachruf.

Eižens Upmanis, Foto: Domus Rigensis

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