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Münster, 18.2.2019
Regisseur Davis Simanis dreht Spielfilm über den lettischen Anarchisten Peter the Painter PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 00:00 Uhr

„Die Zeit, in der wir leben, lässt mich häufig über die Ereignisse vor dem Ersten Weltkrieg nachsinnen“

Filmszene Im letzten Jahr sorgte Simanis mit „Tevs Nakts“ (Vater der Nacht) für Aufmerksamkeit. Der Film erzählt das Leben von Zanis Lipke. Der lettische Hafenarbeiter hatte während der deutschen Besatzung 55 jüdische Mitbürger vor den Nazis versteckt (LP: hier). Nun beginnt der Regisseur mit der Verfilmung eines weiteren brisanten Stoffs aus der jüngeren Geschichte: Der Spielfilm „Gads pirms kara“ (Das Jahr vor dem Krieg) setzt die widersprüchliche und gefährliche Situation Europas im Jahr 1913 in Szene. Die Hauptfigur ist eine legendäre lettische Persönlichkeit, der Anarchist Peteris Malderis alias Peter the Painter.

Szene aus dem Film "Gads pirms kara", Foto: Marruciic - Paša darbs, CC BY-SA 4.0, Saite

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Letten gehören zu den eifrigsten Museumsbesuchern PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 07. Februar 2019 um 00:00 Uhr

Der typische Museumsbesucher ist eine Besucherin

TuraidaSowohl in der lettischen Hauptstadt als auch in der Provinz haben kulturell Interessierte vielfältige Möglichkeiten, ein Museum nach ihrem Geschmack zu finden: Beispielsweise in Riga die Filialen des Nationalen Kunstmuseums mit dem frisch restaurierten Haupthaus, dem ähnlich prächtigen Gebäude für internationale Ausstellungen in der ehemaligen Börse oder der Ausstellungshalle Arsenals, wo moderne Kunst zu sehen ist. Auch in der Provinz kommt der Museumsbesucher nicht zu kurz: In Cesis kann er neben einer großen Ordensburgruine ein Museum besichtigen, das die Landesgeschichte umfassend dokumentiert. Kunst- und Geschichtsmuseen sind kulturelle Zentren in Liepaja, Ventspils oder Daugavpils. Hinzu kommen Museen zu Spezialthemen wie z.B. das Eisenbahnmuseum in Riga-Pardaugava, die zu Museen umfunktionierten Geburtshäuser von Schriftstellern, Militärs und Politikern und die für die Allgemeinheit zugänglichen ehemaligen Herrenhäuser des deutschbaltischen Adels. Lettland hat 115 staatlich anerkannte Museen, 71 von 119 lettischen Gemeinden verfügen über solche. Forscher der Lettischen Kulturakademie (LKA) ermittelten die Besucherzahlen und jene Gruppen, die häufiger als andere ins Museum gehen.

Die Burg Turaida bei Sigulda war 2017 das lettische Museum mit der größten Besucherzahl, Foto:  DaTroll - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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Lettische Kunstausstellungen im Februar 2019 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 02. Februar 2019 um 00:00 Uhr

Boris Luries "NO!art" – Keine Kunst ist auch eine Kunst

Lurie Boris Lurie machte seine Jugend, in der er den Holocaust überlebte, zum Rebell, das heißt: zum politisch provokativen Künstler, der in New York die NO!art-Bewegung gründete. Mit Ausstellungen wie „NO! Show“ erinnerte er die Konsumgesellschaft an die begangene Barbarei und inspirierte Gesinnungsgefährten, unter ihnen Wolf Vostell. Das internationale Kunstmuseum Rigas Börse zeigt nun die provokativen Arbeiten dieser Antikünstler, die gerade wegen ihres „No“ zur Kunst Künstler blieben. Sarah Cooper und Nina Gorfer begaben sich in den hohen Norden, um abzulichten, wie man in entlegenen und unwirtlichen Gebieten textile Kunst schafft. Olgerts Krauklis gehört zu den Architekten, die auch gute Maler sind. Hier die Zusammenfassung von PR-Texten lettischer Kunstmuseen für den Monat Februar.

 

Boris Lurie: Spüren eines schwarz und rot aufgezeichneten "No", 1963, Foto: ©Boris Lurie Art Foundation, LNMM

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