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Münster, 16.10.2018
Nord Stream - "Ökologisch verträglich und für die Erdgasversorgung Europas notwendig" PDF Druckbutton anzeigen?
Montag, den 13. August 2007 um 12:04 Uhr
Nord Stream logoEigentlich gibt es nur wenige Stolpersteine im Verhältnis der baltischen Staaten zu Deutschland. Aber einer davon weist eine geplante Länge von 1200 Kilometern auf und soll ab 2010 russisches Erdgas durch die Ostsee nach Deutschland und von dort aus weiter nach Westeuropa transportieren - der Doppelstrang der Nord-Stream-Pipeline. Bislang fühlten sich Esten, Letten und Litauer, aber auch Polen auf der sicheren Seite. Solange nämlich die für die Versorgung Europas wichtigen Gaspipelines über ihr Territorium verlaufen, könnte ihnen der Kreml nicht ernsthaft mit einer Liefersperre drohen, träfe eine solche Maßnahme doch gleichzeitig die wichtigen europäischen Abnehmer diesseits der Oder, so ihre Kalkulation. Diese Überlegung macht nun die Nord Stream zunichte, und so stößt das Vorhaben in Tallinn, Riga, Vilnius und Warschau seit Anbeginn auf anhaltende Kritik. Vor allem Umweltbedenken werden dabei ins Feld geführt. Diese nehme man jedoch "sehr, sehr ernst", versichert Hans-Peter Floren, Mitglied im Aktionärsausschuß der Nord-Stream-Betreibergesellschaft, in einem Gespräch mit der größten lettischen Tageszeitung Diena. Der Manager, der bei der Essener E.ON Ruhrgas AG den Bereich Transport- und Speichermanagement, Dispatching und Systemverwaltung leitet, betont vielmehr die Bedeutung der Ostsee-Pipeline für die künftige Erdgasversorgung Europas. Mit freundlicher Genehmigung aller Beteiligten bringt die Lettische Presseschau das Interview zeitgleich mit dem Erstadruck in Diena.
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Nachricht des Tages (12.7.07): Schwarzhäupterhaus Riga auf deutscher Briefmarke PDF Druckbutton anzeigen?
Donnerstag, den 12. Juli 2007 um 10:02 Uhr
 Briefmarke Schwarzhäupterhaus RigaStralsund Wismar auf Briefmarke
 
Das restaurierte Schwarzhäupterhaus zu Riga ziert die neue 65-Cent-Briefmarke, mit der die Deutsche Post AG zum 12. Juli ihre Serie "Weltkulturerbe der UNESCO" fortführt. Auch das 70er Wertzeichen dieser Ausgabe widmet sich dem Ostseeraum, genauer gesagt - der sogenannten Backsteingotik, und zeigt das Rathaus von Stralsund und die St. Georgen-Kirche Wismar. Mehr noch: die beiden Marken erscheinen zeitgleich bei Latvijas pasts auch in einer lettischen Fassung. Dementsprechend erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff bei der Übergabe der Erstdrucke Anfang des Monats in Stralsund, die Gemeinschaftsausgabe schlage eine Brücke der Völkerverständigung (Lübecker Nachrichten, 2. Juli).
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Nachricht des Tages (11.7.07): Deutscher Außenminister auf Dienstreise ins Baltikum PDF Druckbutton anzeigen?
Mittwoch, den 11. Juli 2007 um 11:05 Uhr
Wer dieser Tage Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier dieser Tage in Berlin sucht, hat schlechte Karten: derSteinmeier und Solana deutsche Chefdiplomat ist nämlich seit Mittwoch unterwegs in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. "Gesprächspartner dort werden seine Amtskollegen sowie die Regierungschefs und Staatspräsidenten der betreffenden Länder sein. Reisestationen sind Tallinn, Riga, Wilna und Nida (Nidden)", verlautbart eine Mitteilung des Auswärtigen Amtes.
 
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (links) und der Hohe Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitk der EU, Javier Solana.
Copyright Photo: aleph/Wikipedia
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