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Münster, 20.11.2017
Nachricht des Tages mit Videolink (3.2.07): Lettischer Zöllner läßt sich nicht bestechen PDF Druckbutton anzeigen?
Samstag, den 03. Februar 2007 um 10:15 Uhr
"290 Lastkraftwagen vor mir und draußen Minusgrade, das tue ich mir doch nicht an", muß sich wohl ein deutscher Fahrer gesagt haben, als er sich am 30. Januar  dem lettisch-russischen Grenzübergang Terehova näherte. Wo sich doch in der Baltenrepublik bekanntlich die einer oder andere Geschwindigkeitsübertretung durch ein kleines Bakschisch aus dem Wege räumen, ohne Polizeiprotokoll und späterem Ärger mit der Justiz. Gesagt, getan. So zog der wackere Bundesbürger denn mit seinem Mercedes-Benz-Transporter an der Schlange der wartenden Kollegen vorbei und fuhr direkt bis zur Zollkontrolle vor. Jetzt hat er ein förmliches Verfahren nach § 323 Absatz 1 Strafgesetzbuch der Republik Lettland an der Backe, im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Gefängnisstrafe bis zu sechs Jahren. Der Vorwurf: Bestechung einer Amtsperson.
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Nachricht des Tages (2.2.07): Saeima berät Grenzvertrag mit Rußland PDF Druckbutton anzeigen?
Freitag, den 02. Februar 2007 um 12:21 Uhr
Über zehn Stunden nahmen sich die Abgeordneten der Saeima, des lettischen Parlaments, am 1. Februar Zeit, um über ein Gesetz zu beraten, das die Regierung unter Ministerpräsident Aigars Kalvitis (Tautas partija, Volkspartei) dazu ermächtigen soll, den bereits 1997 paraphierten Grenzvertrag mit Rußland endgültig zu unterschreiben.
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Aktuelle Service-Meldung: In Lettland ab sofort auf die "6" und die "30" achten! PDF Druckbutton anzeigen?
Donnerstag, den 01. Februar 2007 um 15:23 Uhr
Ganz dem Image eines baltischen Tigerstaates entsprechend, wartet Lettland nicht erst auf den Mai, der dann alles neu macht. Nein. Entschlossen reißt die kleine Ostseerepublik bereits am 1. Februar das Steuer herum. Seit diesem Datum nämlich muß im lettischen Festnetz vor die bisherige siebenstellige Telefonnummer eine "6" vorweggewählt werden. Allerdings "funktionieren" für eine Übergangszeit bis zum 31. Juli und damit nur teilweise in die Urlaubssaison hinein sowohl die alten als auch die neuen Nummern. Danach gelten nur noch acht Ziffern. Die Umstellung verdankt sich vor allem dem ungebremsten Appetit der lettischen Handy-Nutzer, die schneller als gedacht den Vorrat an verfügbaren Nummern aufgebraucht haben. Nun stehen jeweils 10 Millionen neue Nummern im Festnetz- und im Mobil-Bereich zur Verfügung (Diena, 31. Januar). Schaumermal, wie lange die bei 2,5 Millionen Einwohnern reichen werden...
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