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Münster, 21.1.2018
Kirchenbrände in Carnikava und Smiltene PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Dienstag, den 19. Dezember 2017 um 00:00 Uhr

Gerade restaurierte Holzkirche völlig zerstört

Brennende Kirche von SiguliDen Gläubigen von Carnikava, einem Landkreis an der Rigaer Bucht, wurde die vorweihnachtliche Freude gründlich verdorben: Am Morgen des zweiten Advents standen sie vor der ausgebrannten Ruine ihrer kleinen Holzkirche in Siguli, dem ältesten hölzernen Gotteshaus an der Küste Vidzemes. Viele Jahre war das Gebäude restauriert worden, die Fassade glänzte in hellen Farben. 2018, zum 100. Jubiläum der lettischen Republik, sollte die Kirche feierlich wiedereröffnet werden. Statt dessen wurden die Kirchgänger vor einigen Tagen aufgerufen, die verbrannten Überreste zu beseitigen. Inzwischen wird schon Geld für den Wiederaufbau gesammelt. Am 14. Dezember 2017 wurde die Feuerwehr von Smiltene alarmiert: Auf die lutherische und die katholische Kirche gab es Brandanschläge, doch die Sachschäden halten sich in Grenzen.

Die Kirche von Siguli ist völlig ausgebrannt, Foto: baltezerabaznica.lv

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Lettischer Sänger Valters Fridenbergs wird in der Berliner Charite therapiert PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 16. Dezember 2017 um 00:00 Uhr

Spender ermöglichen die Behandlung

Valters FridenbergsFridenbergs wurde 2005 dem europäischen Fernsehpublikum bekannt. Gemeinsam mit Karlis Bumeisters sang er im jugendlichen Alter auf der großen Bühne des Eurovision Song Contest in Kiew The War is not Over (youtube.com). Im November berichteten lettische Medien über seine schwere Krebserkrankung (lsm.lv). Nach mehreren Chemotherapien können ihm lettische Ärzte nicht mehr helfen. Hoffnung bietet nur noch eine Behandlung bei Spezialisten im Ausland. Doch dafür fehlte das Geld. Auf der Spendenwebseite ziedot.lv meldeten sich inzwischen mehr als 8000 Leser, die nun die Kosten für die Therapie an der Berliner Charite finanzieren. Am Donnerstag, dem 14. Dezember 2017, flog Fridenbergs nach Berlin.

Valters Fridenbergs als Sänger der Gruppe Tumsa, Foto: GFDL with disclaimers, Saite

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Der Rückblick auf das lettische Sportjahr 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Donnerstag, den 14. Dezember 2017 um 12:06 Uhr

Verzeihliche Enttäuschungen, unerwartete Erfolge

SechspacksportlerWas ist schon ein Jahr? Eine Periode, lästerte der US-Schriftsteller Ambrose Bierce, die aus 365 Rückschlägen besteht. Ganz so schlimm ist es für Lettlands Sportler nicht gekommen, betrachtet man die Periode 2017 im Rückblick. Beginnen wir mit dem Fußball. Gäbe es tatsächlich täglich einen Rückschlag für die izlase, würde sie im Fifa-Ranking an 477. Stelle stehen. Doch weist die Liste nur 211 Positionen aus, mehr Fußballnationen gibt es nicht. Freilich ist der Abrutsch in den vergangenen Jahren beträchtlich. Beklagten wir letztes Jahr den Sturz auf Rang 112, ging es aktuell auf 133 `runter, einen Platz hinter den Komoren. (Ganz ehrlich: Der Schreiber dieser Zeilen musste erstmal die Komoren auf dem Globus suchen. Im Indischen Ozean wurde er fündig. Die Komoren gehören seit 2005 der FIFA an und nehmen an den afrikanischen Qualifikationsturnieren teil). In der WM-Qualifikation, Sektion Europa, Gruppe B, belegten die Letten den vorletzten Platz, hinter den Färöern (wieder so eine Inselgruppe, diesmal im Nordatlantik), immerhin vor Andorra, das bis zum letzten Spieltag gleichauf gelegen hatte, dank eines finalen Nullzuvier in Riga aber noch die Rote Laterne übernahm.

Die Torte zum Jahresabschluss für den lettischen Sport, Foto: Miras Dial A Cake - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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