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Münster, 24.6.2018
Lettischer Fußball: Nationaltrainer Aleksandrs Starkovs entlassen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Dienstag, den 03. April 2018 um 10:51 Uhr

Das demütigende Nullzueins in Gibraltar war wohl doch zu schlimm

StarkovsAls Liam Walker in der 88. Minute den einzigen Treffer im Freundschaftsmatch Gibraltars gegen Lettland erzielte, ahnte man schon, was folgen würde. Die Rede soll hier nicht vom Jubel des gastgebenden Fußballzwergs nach seinem erst zweiten Länderspielsieg sein. (Zuvor gab es einmal einen Erfolg der Elf von der Südwestspitze des Kontinents über die Auswahl Maltas, ebenfalls mit dem Minimalergebnis). Nein, es ist die Reaktion der Gäste, von der allenfalls überraschte, dass sie so lange dauerte.

Aleksandrs Starkovs, Foto: Papuass - Paša darbs, CC BY-SA 3.0, Saite

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Lettische Kunstausstellungen im April 2018 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 29. März 2018 um 00:00 Uhr

Rinkis, SaktaKunst überwindet Grenzen, geographisch und geistig

Während an Europas Grenzen Zäune und Polizisten den hiesigen Wohlstand vor den Habenichtsen "sichern", schaffen Kuratorinnen und Künstler neue Beziehungen zwischen Fremden und ebnen Wege zum bislang Unbekannten. Die Moskauer Ausstellung "Transatlantische Alternative" zeigt nicht nur künstlerische Gemeinsamkeiten zwischen Russland und seinen politisch skeptischen Nachbarn, sondern auch Ähnlichkeiten der kinetischen Kunstszene Osteuropas mit jener Südamerikas während der 50er bis 70er Jahre. Als Grenzgängerin erwies sich Livija Endzelina, die jenseits sozialistischer Kunstprinzipien einen eigenständigen Realismus gestaltete, der auch Metaphysisches und Surreales auf geheimnisvolle Weise einschloss. Geheimnisvoll und magisch, so erlebten die Keramikerinnen Sanita Abelite und Elina Titane vermutlich auch das Licht des Vollmonds während ihres Schaffens in der Festung Daugavpils. Hier die Zusammenfassung der PR-Texte lettischer Kunstmuseen für den Monat April.

Rinkis, "Sakta", Foto: LNMM

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Andris Levans über das Handbuch des Bürgermeisters Franz Nyenstede PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 24. März 2018 um 00:00 Uhr

JakobkircheDer Jonas von Riga

Im 16. Jahrhundert erlebten die Rigenser stürmische Zeiten: Reformation, das Ende des livländischen Ordensstaats, Angriffe Iwans des Schrecklichen. Man unterwarf sich seinetwegen nach zähen Verhandlungen dem katholisch-polnischen König Stephan Bartory. Dann die schweren Tumulte, weil die protestantischen Bürger sich dem verordneten neuen Kalender verweigerten, weil er aus Rom, vom Papst kam und sie eine Rekatholisierung befürchteten. In dieser Zeit war Franz Nyenstede Bürgermeister Rigas. Seine Erlebnisse notierte er später im Exil in einem Handbuch, das Andris Levans literaturwissenschaftlich analysiert hat.

Die Rigaer Jakobskirche war Zankapfel zwischen Protestanten und Katholiken während des Kalenderstreits im 16. Jahrhundert, Foto: CC BY-SA 2.5, Saite

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