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Münster, 16.10.2018
Lettland: Nominale Lohnsteigerungen um 8,4 Prozent PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 01. September 2018 um 00:00 Uhr

Aber westeuropäisches Lohnniveau ist noch weit entfernt

GewerkschaftsprotesteDie lettischen Löhne und Gehälter sind von Juni 2017 bis Juni 2018 deutlich gestiegen. Das ermittelten die Mitarbeiter des lettischen Zentralamts für Statistik, CSB. Durchschnittlich beträgt ein monatliches Brutto-Gehalt nun 1004 Euro für eine Vollzeitstelle, davon blieben netto 743 Euro. Das entspricht einem nominalen Brutto-Lohnzuwachs von 8,4 Prozent innerhalb eines Jahres (der reale Netto-Lohnzuwachs abzüglich Inflation betrug 7,4 Prozent). In der privaten Wirtschaft wurden 991 Euro, im öffentlichen Dienst 1035 Euro Brutto-Durchschnittslohn erreicht, in den gesondert aufgeführten vom Staat kontrollierten Kapitalgesellschaften 984 Euro (csb.gov.lv). Allerdings wird in den einzelnen Branchen und je nach Region recht unterschiedlich verdient. Experten sagen ein baldiges Ende des Lohnbooms voraus.

Proteste der Lehrergewerkschaft LIZDA gegen niedrige Löhne, Foto: LIZDA

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Lettische Kunstausstellungen im September 2018 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 30. August 2018 um 00:00 Uhr

Niederländische Kunst auf baltischer Grundlage, Polymetrie im gestrengen Stil und sonderbare Wühlarbeiten an der estnisch-lettischen Grenze

Rigas Börse, KunstmuseumDie baltische Eiche wurde recht konkret Teil der holländischen und flämischen Landschaftsmalerei. Das stellten aber keine Kunstsachverständigen fest, sondern Biologen. Einklang im Vielklang, so lässt sich das Thema der Arbeit beschreiben, die Anna Salmane, Kriss Salmanis und Kristaps Petersons im Kuppelsaal des Nationalen Kunstmuseums ausstellen, wobei der vielstimmige Einklang ein seltener Zustand und Disharmonien der gesellschaftliche Normalzustand sind. In der Provinz, an der estnisch-lettischen Grenze, hat Tanel Rander eine sonderbare künstlerische Wühlarbeit begonnen. Hier die Zusammenfassung aus PR-Texten lettischer Museen für den Monat September.

Das Kunstmuseum Rigas Börse, Foto:  PIERRE ANDRE LECLERCQ - Paša darbs, CC BY-SA 4.0, Saite

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Architekt Werner von Sengbusch engagiert sich ehrenamtlich in Lettland und Südamerika PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 25. August 2018 um 00:00 Uhr

"Wir brauchen heute Großzügigkeit, mehr Fläche, bessere Bäder, Licht und vieles mehr.“

Werner von SengbuschWerner von Sengbusch ist so etwas wie der „gute Geist“ von Domus Rigensis. Er hat für den deutsch-lettischen Kulturverein die mühsame Aufgabe des Kassenwarts übernommen und informiert die Mitglieder regelmäßig mit einem Rundbrief. Zudem kennen Lettlandfreunde und Kunstliebhaber den Brederlo-von Sengbusch-Kunstpreis, mit dem er und seine Verwandten alle zwei Jahre den Nachwuchs der Lettischen Kunstakademie fördern. Als die hessische Europaministerin Lucia Puttrich ihm im Februar das Bundesverdienstkreuz überreichte, erfuhren manche seiner lettischen Freunde wohl erstmals, dass seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten weit über Lettland hinausreichen: Werner von Sengbusch engagiert sich und hilft ebenso in Südamerika und versucht, dort die prekären Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung zu verbessern. Ein paar Wochen später erhielt der Architekt mit deutschbaltischen Wurzeln von Staatspräsident Raimonds Vejonis auch noch die lettische Entsprechung des Bundesverdienstordens, den Drei-Sterne-Orden (Triju Zvaigznu Ordenis). Anlässlich der doppelten Auszeichnung beantwortete Werner von Sengbusch der Lettischen Presseschau einige Fragen zu seinem Leben und seinem Werk.


Foto: Werner von Sengbusch

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