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20.12.2009 |
 Die Lettische Presseschau wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein - trotz aller Unkenrufe - schönes und glückliches Jahr 2010: Dass sich Ihre Wünsche erfüllen und Ihre Befürchtungen als unsinnig herausstellen mögen. Auch zu diesem Jahresende vermeldet die LP-Redaktion Änderungen: Der Gründer dieser Webseite, Ojars J. Rozitis, hat neue Aufgaben übernommen. Dennoch hoffen wir, dass "unser Mann in Brüssel" einmal Gelegenheit finden wird, uns mit einem Korrespondenten-Bericht zu beehren und dass er der LP erhalten bleibt. Ein besonderer Dank gilt unserem neuen Sportreporter, Ralf Höller, der zwar nicht immer seriös, dafür umso unterhaltsamer und schlitzohriger über lettischen Fussball informiert. Bei seiner unverhohlenen Abneigung gegen die griechische Spielweise bleibt zu hoffen, dass er alle Gyros-Bestellungen im nächsten Jahr gut verdauen wird. Diese elektrische Kerze ist Teil eines großen Adventskranzes im Zentrum der westlettischen Hafenstadt Liepaja, dieses und alle weiteren Fotos: UB
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15.12.2009 |
Umstrittene Einführung des digitalen Fernsehens Die Umstellung auf digitales Fernsehen soll in Lettland früher erfolgen als zunächst geplant wurde. Bereits ab Januar 2010 sollen sich Zuschauer, die noch mit einer gewöhnlichen Hausantenne ihre Flimmerkiste betreiben, darauf einstellen, TV-Sender nach und nach nur noch digital, also mit einem Decoder zu empfangen. Dieser soll um die 40 Lats kosten, was für manche arme Haushalte unerschwinglich wäre und von Kritikern als zu teuer angesehen wird. Digitales Fernsehen hätte für den öffentlich-rechtlichen Sender LTV Vorteile, die Kosten seiner landesweiten Ausstrahlung würden sich verringern. Der Privatsender TV3 möchte dagegen beim analogen Signal bleiben. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GFK Baltic ergab nun, dass dreißig Prozent der lettischen Bevölkerung nicht ganz klar ist, was die Umstellung auf digitales Fernsehen technisch für sie bedeutet, 17 Prozent seien sogar besorgt. Nur 14 Prozent bewerteten die Einführung dieser neuen Technik positiv. Der Rigaer Fernsehturm auf der Haseninsel in der Daugava. Foto: Wikimedia Commons
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15.12.2009 |
 Ex-Präsidentin Vaira Vīķe-Freiberga warnte am Ende ihrer Amtszeit die Abgeordneten der lettischen Saeima: Ein Damokles-Schwert hänge über ihnen. Dies könnte auf jene Parlamentarier herabfallen, die in Korruption und Vetternwirtschaft verwickelt sind. Doch der Faden, an dem dieser Dolch über das politische Establishment schwebt, erwies sich bislang als erstaunlich stabil. Nun sorgt eine Liste mit Partei- und Politikernamen erneut für Aufsehen. Demnach soll der Oligarch von Ventspils, Aivars Lembergs, geheime Zahlungen an Abgeordnete geleistet haben. Über dieses Dokument wird schon seit Jahren spekuliert. Nun aber bestätigte der lettische Generalstaatsanwalt Jānis Maizītis am 4.12.09 in einem Interview mit Latvijas Radio, dass Abgeordnete illegal als sogenannte “Stipendiaten” gesponsort wurden. Lembergs hingegen bestreitet weiter, solche Zahlungen geleistet zu haben und forderte Maizītis auf, die fragliche Liste zu veröffentlichen Aivars Lembergs, Unternehmer und Bürgermeister von Ventspils, hat großen Einfluss auf die lettische Politik. Foto: http://lettland.blogspot.com |
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