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17.02.2007 |
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Eigentlich war es ein ganz normaler Einsatz für die Polizei in der lettischen Hauptstadt Riga. In den frühen Morgenstunden des 3. Februar war den Ordnungshütern ein PKW mit jugendlichen Insassen aufgefallen. Unter anderem weil die Musikanlage dröhnte, was die Bässe nur so hergaben. Also schritten die Polizisten zur Kontrolle. Am Steuer des auffälligen Autos: ein achtzehnjähriger Milchbart auf dem Heimweg von nächtlichen Vergnügungen. Ecstasy-Fund der bayerischen Polizei Sein Puster ins Alkoholtest-Röhrchen gab zwar keinen Anlaß zu Beanstandungen. Dafür beschlich die Beamten wegen der starren Pupillen ein anderer Verdacht: sie veranlaßten eine Urinuntersuchung auf Drogen - und wurden fündig. Das Ergebnis lautet nämlich: 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin (MDMA), landläufig, aber vor allem in Klubs und Diskos auch als Ecstasy oder kurz XTC bekannt (postfactum.lv, 14. Feburar). Der Namen des zugedröhnten Fahrers: Peteris Jaundzeikars. Das wäre alles kaum einer Meldung wert, hieße sein Vater nicht Dzintars. |
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12.02.2007 |
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Ob dieser Nachricht dürfte sich der Vorsitzende des Aktionärsausschusses der Zuger Nord Stream AG auf eine Extra-Cohiba gefreut haben. Hatte sich doch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder in den vergangenen Monaten die Hacken für seinen neuen Arbeitgeber krummgelaufen, um die europäische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, daß Rußland ein zuverlässiger Energiepartner sei. Zuletzt letzte Woche in Brüssel, wo sein Auftritt für die geplante Nord-Stream-Gaspipeline durch die Ostsee bei der internationalen Presse freilich keinen allzu glänzenden Eindruck hinterließ (s. etwa Die Welt und Business Week, 8. Februar; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Februar; Diena, 10. Februar).
Nein, das ist nicht Gerhard Schröder, sondern sein CEO, der Vorstandsvorsitzende der Nord Stream AG, Matthias Warnig. Photo: Nord Stream AG. |
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10.02.2007 |
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Vorläufigen Prognosen zufolge könnte Lettland im laufenden Jahr mit 11,8-12% europaweit den größten Zuwachs des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) vorlegen und damit erstmals seinen nördlichen Nachbarn und ewigen Rivalen Estland (11,5%) schlagen. Auch mit einer Arbeitslosenrate von 6,5% steht die mittlere der drei Baltenrepubliken im europäischen Vergleich zunächst einmal ziemlich gut da.
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