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08.09.2010 |
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Die izlase startet mit einer Heimniederlage und einem Auswärtssieg in die EM-Qualifikation "Wir haben großen Respekt vor den Teams in dieser Gruppe - vor Griechenland, Israel und Lettland", sagte Slaven Bilić unmittelbar nach der Auslosung zur EM-Qualifikation. Die beiden restlichen zugelosten Kontrahenten, Malta und Georgien, ließ Kroatiens Nationaltrainer lieber unerwähnt. Unmittelbar nach der Auftaktbegegnung der Gruppe F wird er Lettland in sein Schweigen einbezogen haben. Bilićs Respekt dürfte zu diesem Zeitpunkt nur noch den beiden erstgenannten Gegnern gegolten haben.
Der lettische Nationaltrainer muss mit allzu erfahrenen Spielern auskommen, Foto: Papuass auf Wikimedia Commons
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08.09.2010 |
 „Mit jedem Kilometer, den ich mich aus Deutschland entferne, wächst die Zustimmung zu meiner Politik.“ (Zitat von Angela Merkel laut Der Spiegel vom 30.8.10, S. 22) 1159 Autokilometer ist die Grenzstadt Frankfurt a. d. Oder von Riga entfernt. Demnach dürfte die Zustimmung der Letten zur Bundeskanzlerin etwa tausendfach höher ausfallen als bei ihren deutschen Kritikern. Entsprechend entspannend verlief ihr Besuch bei den baltischen Nachbarn in Litauen und Lettland. Vom 6. bis 7. September empfingen sie Regierungschef Valdis Dombrovskis und Staatspräsident Valdis Zatlers in der lettischen Hauptstadt. Viel gegenseitiges Lob und Anerkennung bestimmten die Reden und Presseerklärungen. Beobachter tun sich schwer, hinter den Wogen diplomatischer Höflichkeit die zukünftige Entwicklung der deutsch-lettischen Beziehungen zu orten. Der lettische Staatspräsident Valdis Zatlers begrüßt die Kanzlerin, Foto: prezidents.lv
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31.08.2010 |
 Plakate der Initiative Paēdušai Latvijai/ Für ein sattes Lettland, einer Art Lebensmitteltafel, zeigen eine Folge der lettischen Sparpolitik: Lettland kann mit öffentlichen Mitteln Hunger nicht mehr verhindern. Für viele Senioren, Behinderte und kinderreiche Familien reicht das Essen nicht. Private Geldgeber und freiwillige Helfer springen ein, um die größte Not zu lindern. Paēdušai Latvijai ist ein Projekt der Hilfsorganisation ziedot.lv. Ende August zählte sie 26.052 hilfsbedürftige Familien. Davon konnten die Helfer 10.877 Haushalte mit Überlebensrationen versorgen. 15.175 Familien, also 58 Prozent der Erfassten, müssen erst mal weiter darben. Auch ausländische Beobachter sorgen sich um das Los der Letten: Die Schweizer berichten nicht nur über das Elend, das sie in einem EU-Land vorfinden. Mit dem Schweizerisch-Baltischen Komitee leisten sie auch lebenswichtige Hilfe. "Wir gegen Armut" - So ist die Losung dieses Protestplakats auf einem Müllcontainer. Foto: UB
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