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Münster, 20.5.2019

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Event-Kalender

Veranstaltung 

Titel:
Riga: Brigita Zelca-Aispure und Kristaps Grundsteins - Vietu vairak nav (Es gibt keine Plätze mehr)
Wann:
05.04.2019 - 19.05.2019 
Kategorie:
Ausstellungen

Beschreibung

Riga: Brigita Zelca-Aispure und Kristaps Grundsteins - Vietu vairak nav (Es gibt keine Plätze mehr)

Ausstellungshalle Arsenals, Atelier in der 2. Etage, Torna iela 1, Riga, bis 19.5.2019

Keine Plätze mehr im Flugzeug, in Ausstellungen, in Grundschulen; keine Studienplätze mehr an Hochschulen, die der Staat subventioniert, schließlich keinen Platz mehr in Büros und Werkshallen. In einem Leben zwischen Internet, öffentlichen Verkehrsmitteln und Arbeitsplätzen, an dem man bequem sein Leben zubringen kann, stellt sich dem Künstlerpaar die Frage: „Was ist zu tun, wenn es anscheinend keinen Platz mehr gibt? Für wen ist das vorteilhaft? Aber der größere Teil der Gesellschaft muss die Situation bewältigen, wie man sich in schon geschlossene Strukturen einfügt.“ Obwohl die historische Halle Arsenals zu den größten Räumen der Altstadt gehört, herrscht auch hier Platzmangel. Für die Aufbewahrung von 4.166 Gemälden stehen nur 359 m² zur Verfügung. Dem Platzmangel trotzend zwängen Zelca-Aispure und Kristaps Grundsteins ihre Arbeiten hinein. Das 186 Jahre alte Gebäude soll nicht den Rahmen der Ausstellung, sondern selbst deren Objekt bilden. Kuratorin Lina Birzaka-Priekule: „Im Ergebnis der künstlerischen Zusammenarbeit wird ein Objekt gestaltet, welche im wörtlichen Sinne durch das ganze Arsenal-Gebäude gehen wird, um die Grenzen zwischen Kunst, Architektur und Design zu erforschen.“ Brigita Zelca-Aispure, 1986 geboren, studierte am Fachbereich Visuelle Kommunikation an der Lettischen Kunstakademie. Seit 2007 beteiligt sie sich an nationalen und internationalen Ausstellungen. Ihre Kunst hat einen klaren konzeptuellen Kern, der die Erforschung des Paradoxen beinhaltet. Kristaps Grundsteins, geboren 1983, arbeitet als Designer und Forscher. Er absolvierte ein Designstudium an der Lettischen Kunstakademie und ein Theologiestudium an der Lettischen Universität. Eine kontextuelle Sicht kennzeichnet seinen auf Forschung basierten künstlerischen Zugang zu unterschiedlichen Bereichen: Das Altern der Gesellschaft, historisch das ästhetische Gedächtnis, technologischer Wandel und Monismus.


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