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Münster, 20.11.2017
320 Jahre Mentzendorff-Haus PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 22. Oktober 2015 um 00:00 Uhr

Feinkost von Rigas Sünderstraße

Mentzendorff-ReklameIn der Nähe des Schwarzhäupterhauses gelegen wirkt das ehemalige Geschäft der Familie Mentzendorff etwas unscheinbar. Doch fasst man die spitz ragende Giebelseite mit der Kranvorrichtung und die barocke Fensterpracht ins Auge, erkennt man die Besonderheiten des Gebäudes, eines der ältesten Wohn- und Geschäftshäuser der Stadt. Reizvoll ist auch seine Adresse: Grēcinieku iela 18 – die Sünderstraße 18. Wer sich nun Hoffnungen macht, hier pikante Verstöße gegen das sechste biblische Gebot zu vernehmen, den muss dieser Artikel leider bitter enttäuschen. In diesem Etablissement wurde nicht im auffälligen Maß Ehebruch betrieben, sondern exklusiv Speis und Trank wie Schokolade und Kaffee feilgeboten, also leibliche Reizmittel, die schon für unter 18jährige legal zu erwerben sind. Das Haus, das heute Museum und deutsch-lettische Begegnungsstätte ist, diente in seiner langen Geschichte verschiedenen Zwecken. Daran erinnerten Ilona Audere, Leiterin des Mentzendorffhauses, und Nora Rutka, Geschäftsführerin des deutsch-lettischen Kulturvereins Domus Rigensis, der hier sein Büro hat. Sie organisierten mit vielen Helferinnen und Helfern die Jubiläumstage zum 320jährigen Bestehen. Am 14.10.2015 informierten Referenten über die Geschichte des Gemäuers, am Tag darauf konnten sich Besucher an den Köstlichkeiten berauschen, wie sie einst in diesen Räumen verkauft wurden.

Mentzendorff-Reklame, Foto: LP

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Lettland: Rojas Landschaften - Fotogalerie PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 08. Oktober 2015 um 09:02 Uhr

Herbstlandschaft

Rojas Landschaften sind vielfältig und zu jeder Jahreszeit reizvoll. Für die Kamera finden sich stets interessante Perspektiven. Unter "weiterlesen" finden Sie die Fotogalerie...

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Die Landschaften um Roja – Lauschige Herbsttage an der Rigaer Bucht PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 08. Oktober 2015 um 08:23 Uhr

Der Hafen von RojaLettlandfahrer sollten einen Besuch in der Provinz einplanen. Der Gegensatz zwischen Stadt und Land ist hierzulande schärfer und reizvoller. Wer die baltische Metropole Riga verlässt, kommt in unbewohnte Gegenden. Erst nach vielen Kilometern bemerkt man wieder etwas Zivilisation, etwa ein Dorf mit ein paar Hundert Einwohnern. Dazwischen erstrecken sich Kiefern- und Birkenwälder, Wiesen, auf denen hin und wieder eine Kuh grast. An einem sonnigen Oktobertag empfiehlt sich eine Reise durch lettische Landschaften besonders. Der Erholungssuchende wird die Fahrt entlang der Rigaer Bucht genießen. Die Laubbäume leuchten nun goldgelb und rot, manche Schornsteine rauchen schon und mitunter erhascht man einen Blick auf die Ostsee. An der sollte man unbedingt mehrmals pausieren. Die Küste ist hier abwechslungsreich. Manchmal grenzt das Schilf bis ans Wasser, dann wiederum kann man kilometerweit auf weißem Sandstrand wandern, ohne einem Menschen zu begegnen. Dann liegen rund gespülte Steine über den Sand verstreut oder ragen mit ihren Kuppen aus dem Meer. Hinter dem Strand beginnen die Kiefernwälder. Manchmal reichen Gärten bis zur Sandküste oder ein Friedhof gewährt seinen Bewohnern am Meeresufer die letzte idyllische Ruhestätte. Auf einem solchen Weg erreicht man Roja.

Rojas Hafen, Foto: "Rojas osta 1999-07-17". Via Vikipēdija.

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