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31.08.2010 |
 Plakate der Initiative Paēdušai Latvijai/ Für ein sattes Lettland, einer Art Lebensmitteltafel, zeigen eine Folge der lettischen Sparpolitik: Lettland kann mit öffentlichen Mitteln Hunger nicht mehr verhindern. Für viele Senioren, Behinderte und kinderreiche Familien reicht das Essen nicht. Private Geldgeber und freiwillige Helfer springen ein, um die größte Not zu lindern. Paēdušai Latvijai ist ein Projekt der Hilfsorganisation ziedot.lv. Ende August zählte sie 26.052 hilfsbedürftige Familien. Davon konnten die Helfer 10.877 Haushalte mit Überlebensrationen versorgen. 15.175 Familien, also 58 Prozent der Erfassten, müssen erst mal weiter darben. Auch ausländische Beobachter sorgen sich um das Los der Letten: Die Schweizer berichten nicht nur über das Elend, das sie in einem EU-Land vorfinden. Mit dem Schweizerisch-Baltischen Komitee leisten sie auch lebenswichtige Hilfe. "Wir gegen Armut" - So ist die Losung dieses Protestplakats auf einem Müllcontainer. Foto: UB
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18.08.2010 |
"Der Fußball", sagt der ehemalige Schalker Nationalspieler und aktuelle Metalurgs-Trainer Rüdiger Abramczik, sich dabei auf Lettland beziehend, "erlebt gerade einen kleinen Boom. Das hat mehrere Gründe: Unser Liga-Konkurrent Ventspils zeigt ordentliche Leistungen in der Europa League. Die Nationalmannschaft war zuletzt auch recht erfolgreich." Der Fußball, erscheint es der Redaktion der Presseschau, die sich stets auf Lettland bezieht, erlebt gerade eine kleine Krise. Das hat mehrere Gründe: Die Erfolge datieren aus dem letzen Jahr. In der laufenden Saison sind Lettlands Ligavertreter sämtlich in den Qualifikationen zur Champions League und zur Europa League gescheitert. Die Nationalmannschaft war zuletzt auch nicht erfolgreich.
FK Metalurgs Liepaja (blau) im Angriff gegen FC Tranzit, Spiel in Lettlands Erster Liga, Foto: Papuass auf Wikimedia Commons |
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13.08.2010 |
 Ein solcher Wagemut verdient Respekt: Vor dem Abitur hatte sich Jana Wieser dazu entschlossen, ein Jahr in Lettland zu verbringen. Sie erhielt dafür ein Stipendium der deutschen Sektion des Youth for Understanding (YFU) Komitees. Für die Schülerin war es eine Reise in ein nahezu unbekanntes Land. Inzwischen hat sich ihre Neugier nach einem Jahr in lettischen Gastfamilien in enge Verbundenheit verwandelt. Die Bremerin, die in diesem Frühjahr ihr Abitur machte, hat lettische Freunde gefunden und sehnt sich nach den Reizen der lettischen Landschaft zurück. Die Lettische Presseschau sprach mit ihr über ihre Erfahrungen als Schülerin und Gast in der lettischen Hauptstadt Riga. Jana Wieser in Lettland, Foto: www.yfu.de |
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