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Münster, 28.11.2014
Menschenrechtskommissar Nils Muižnieks weist Vorwürfe gegen Lettland zurück PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 27. November 2014 um 00:00 Uhr

Porträt Nils MuiznieksMuižnieks ist seit 2012 Menschenrechts-Kommissar des Europarats in Straßburg. Dieser ist eine internationale Organisation mit 47 Mitgliedstaaten. Zu ihnen gehört auch Russland. Wahrscheinlich kommen die meisten Vorwürfe gegen die lettische Menschenrechtspolitik vom großen Nachbarn. Dazu bezog der Politikwissenschaftler am 24.11.2014 auf lsm.lv Stellung. In einem Interview mit der TV-Journalistin Ilze Nagla nahm er sein Heimatland gegen allzu pauschale Vorwürfe in Schutz. Die Webseite der öffentlich-rechtlichen Medien hat Zitate aus diesem Interview auf Englisch veröffentlicht.

Menschenrechtskommissar Nils Muižnieks, Foto: Saeima auf Wikimedia Commons, Lizenz

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Russische Sanktionen: Lettische Milchbauern sind über EU-Hilfe enttäuscht PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 22. November 2014 um 00:00 Uhr

Euter wird gemolkenFallende Milchpreise, kaum Verdienst, Ärger mit den Banken und Kühe, die versorgt werden wollen. Das sind die Folgen des Lebensmittel-Embargos, das die russische Regierung im August als Reaktion auf EU-Sanktionen gegen westliche Staaten verhängte. Die baltischen Milchproduzenten haben einen wichtigen Exportmarkt verloren. Lettische Bauern dürfen Milch und Käse nicht mehr nach Russland liefern. Unfreiwillig tragen sie ihr Scherflein zur eu-weiten Deflationsgefahr bei: Statt 30 Cent wie im letzten Sommer erhalten sie in den Molkereien derzeit nur noch 17 Cent pro Liter. Ihr Einkommen habe sich um 40 Prozent verringert, sagte Ieva Rutkovska, Vertreterin der Agrarwirtschaft, am 13.11.2014 der Tageszeitung Diena. Oftmals deckt der Verkaufspreis nicht mal die Betriebskosten. Die Bauern hoffen auf finanzielle Hilfen. Sie erwägen bereits, ihren Viehbestand zu verringern, halten aber auch nach neuen Absatzmärkten Ausschau, sogar Afrika ist im Gespräch. Anfang November bewilligte Laimdota Straujumas Kabinett fast 8 Millionen Euro für die Milchwirtschaft. Doch das reicht nicht, die Verluste sind weitaus größer. Am 18.11.2014 versprach der neue Agrarkommissar Phil Hogan den lettischen Milchbauern 7,7 Millionen Euro. Die hiesige Agrarlobby reagierte enttäuscht. Hogans Vorgänger Dacian Cioloş hatte, als er im September Riga besuchte, 20 Millionen angekündigt.

Melken für die Katz? Foto: JH auf Wikimedia Commons

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EM-Qualifikation Niederlande-Lettland: Rekordniederlage der izlase PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Montag, den 17. November 2014 um 00:00 Uhr

AmsterdamArena von außenEs ist ja nicht so, dass die kleinen Nationen in der EM-Qualifikation nicht für Überraschungen sorgen: Malta entführte am Wochenende einen Punkt aus Bulgarien, Liechtenstein siegte in Moldawien und die Färöer-Inseln triumphierten gar beim WM-Achtelfinalisten Griechenland. Auch Lettland, das offiziell (wie lange noch?) nicht zu den Fußballzwergen zählt, gelang eine Überraschung - allerdings der negativen Art. Nullzusechs hieß es am Ende gegen Vizeweltmeister Niederlande. Es war die höchste Niederlage der izlase seit Wiedererlangung der lettischen Unabhängigkeit. Ganze vier Minuten hielt die Null in der AmsterdamArena. Dann durften sich die üblichen Verdächtigen hervortun. Flanke Arjen Robben, Kopfball Robin Van Persie, und es hieß 1:0. Gut, es kann schon mal vorkommen, dass Robben flankt, doch dann sollte wenigstens ein lettischer Verteidiger beim gefährlichsten Stürmer der Holländer stehen. Leider war dies nicht der Fall.

Keine Chance für die Letten in der AmsterdamArena, Foto: Janericloebe auf Wikimedia Commons, Lizenz

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