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Münster, 02.4.2015
Riga bewirbt sich um die Olympischen Winterspiele 2022 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Mittwoch, den 01. April 2015 um 00:00 Uhr

Ein Besuch beim IOC-Vorsitzenden Thomas Bach in Tauberbischofsheim

Porträt Thomas BachZuerst war es nur ein Gerücht, jetzt ist es Gewissheit: Riga wird sich um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 bemühen. Und die Chancen stehen gut! Größter Befürworter einer lettischen Bewerbung ist niemand geringerer als der Vorsitzende des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Thomas Bach sieht sogar "keine andere Möglichkeit, als dass die Wahl auf Lettlands Hauptstadt fiele."

Thomas Bach, Foto: „14-01-10-tbh-015“ von © Ralf Roletschek - Fahrradtechnik und Fotografie - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

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Tschechien - Lettland: Geht doch! Die Rot-Weiß-Roten überraschen mit einem Punktgewinn in Prag PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Sonntag, den 29. März 2015 um 10:55 Uhr

Außenfassade der Eden Arena in PragDie izlase würde an der Moldau baden gehen: So lautete die Prognose nicht nur der Presseschau vor dem Gastspiel Lettlands in Prag. Nun, mit dem Fußball ist es ähnlich wie mit dem Wetter: Erstens kommt es häufig anders als angekündigt, zweitens interessieren die Vorhersagen nach dem Ereignis nicht mehr wirklich.

Die Eden Arena in Prag fasst 21.000 Plätze, Foto:„Stadion Eden, od severozápadu“ von ŠJů, Wikimedia Commons. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

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Arbeitspapier der EU-Kommission bemängelt die lettische Sozialpolitik PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 28. März 2015 um 00:00 Uhr

Bettlerin in der Rigaer InnenstadtValdis Dombrovskis ist Vizepräsident der EU-Kommission und als lettischer Kommissar u.a. für den sozialen Dialog zuständig. Er fand am 23.2.2015 vor den Parlamentariern seiner Heimat erstaunliche Worte. Zwar lobte er die wirtschaftliche Entwicklung der EU. Sein Heimatland, das der Politiker fünf Jahre lang regierte, verzeichnet sogar überdurchschnittliche Wachstumsraten. Im Hinblick auf die soziale Entwicklung zeigt sich Dombrovskis allerdings besorgt. "Armut und Arbeitslosigkeit haben zugenommen, besonders unter Jugendlichen. Diese negativen Tendenzen gefährden bekanntermaßen das wichtigste Ziel des EU-Projekts - die Förderung der ökonomischen Konvergenz und die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Einwohner. Dies sind ernsthafte Herausforderungen, die wir bewältigen müssen." Dies klingt wie eine Selbstkritik des ehemaligen lettischen Ministerpräsidenten, der zuhause mit schockartiger Austeritätspolitik auf die Finanzkrise reagiert hatte. Als Kommissar des sozialen Dialogs formuliert er nun selbst Einwände gegen die hierzulande propagierte ökonomische "Erfolgsgeschichte", die in den Ohren vieler lettischer Bürger wie Hohn klingt. In Lettland ist für die ärmeren Einwohner trotz Anhebung des Mindestlohns und fallender Arbeitslosenquote kaum Besserung in Sicht. Ein Arbeitspapier der EU-Kommission, das am 26.2.2015 veröffentlicht wurde, formuliert deutliche Kritik an der lettischen Sozialpolitik.

Bettlerin in der Rigaer Altstadt. Viele Letten kommen nur dürftig über die Runden, Foto: LP

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