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Geschrieben von: Ralf Hoeller
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Dienstag, den 15. Mai 2012 um 00:00 Uhr |
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Mit zwei blamablen Leistungen verabschiedet sich Lettland von der Eishockey-WM
"Gegen die durchaus schlagbaren Norweger und Dänen", schrieben wir beim letzten Mal, "müssen Siege her". Tatsächlich präsentierten sich beide skandinavischen Teams in den Begegnungen mit der izlase keineswegs als Überflieger. Eishockeytechnisch gab es kaum mehr als das Geradeauslaufen auf Kufen zu bestaunen. Wie aber kam es, dass Lettland - immerhin eine etablierte Nation in dieser Sportart - noch weniger zustande brachte?
Eishockeywart Edgars Masaļskis war gegen die Skandinavier machtlos, Foto: http://www.flickr.com/photos/71935277@N00(RicLaf)
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Geschrieben von: Udo Bongartz
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Samstag, den 12. Mai 2012 um 00:00 Uhr |
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Die deutschen Oberbefehlshaber unterschrieben um Mitternacht zwischen dem 8. und 9. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst, wo sich das Hauptquartier der Sowjets befand, zum zweiten Mal den Vertrag zur bedingungslosen Kapitulation. Die Westalliierten hatten ihn den Deutschen schon zwei Tage zuvor im US-Stützpunkt im französischen Reims vorgelegt. Demnach sollte der 8. Mai der erste Tag des Friedens werden. Doch in Karlshorst war die letzte Unterschrift noch nicht geleistet, als der 9. Mai bereits begonnen hatte. Die Kunde vom Kriegsende verbreitete sich erst bei Tagesanbruch in der Sowjetunion. So entstanden zwei verschiedene Gedenktage. Im Westen wird des 8. Mais, inzwischen auch in Deutschland, als Tag des Sieges, der Befreiung von der Nazi-Herrschaft und in Erinnerung an die Kriegsopfer gedacht. In Russland und einigen weiteren GUS-Staaten erinnern sich die Bürger einen Tag später ebenfalls an den Sieg und die Kriegsopfer, aber für viele bleibt fraglich, ob es sich auch um eine Befreiung handelte. Für Osteuropäer bedeutet der 9. Mai lediglich einen Austausch totalitärer Herrschaft. Für Russland aber ist er der Tag nationaler Identität. Russische Minderheiten in anderen osteuropäischen Ländern betonen mit Feierlichkeiten zum Siegestag ihre Eigenständigkeit, bekunden Solidarität mit dem Heimatland. So spalten die beiden Gedenktage mehrfach: Zwischen West und Ost, zwischen verschiedenen Ethnien innerhalb der osteuropäischen Länder, zwischen Mittel-Osteuropa und Russland. Das offizielle Lettland gedenkt am 8. Mai des Zweiten Weltkriegs, doch die große russischstämmige Minderheit des Landes feiert einen Tag später. Diesmal zählten die lettische Polizei 100.000 und die Organisatoren 150.000 Teilnehmer an der Siegesfeier am Siegesdenkmal im Siegespark im Rigaer Stadtteil Pārdaugava jenseits des Flusses.
Siegesdenkmal im Rigaer Stadtteil Pardaugava, das nach 10jähriger Planung und Bauzeit im November 1985 eingeweiht wurde. Die russische Minderheit lässt sich ihre Feier zum 9. Mai, die an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland erinnert, nicht nehmen, Foto: Dezidor auf Wikimedia Commons
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Geschrieben von: Ralf Hoeller
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Freitag, den 11. Mai 2012 um 00:00 Uhr |
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"Es war ein gutes Spiel", resümierte Oskars Bārtulis und bezog ausdrücklich die Leistung der eigenen Mannschaft mit ein, "auch wenn wir verloren haben". Lange Zeit sah es im Spiel gegen Tschechien nicht nach einer Niederlage der Rot-Weiß-Roten aus. Das erste Drittel verlief ereignisarm und torlos. Nach knapp vier gespielten Minuten im Mittelabschnitt durften die Letten jubeln: Armands Bērziņš vollendete nach feiner Vorarbeit von Ronalds Ķēniņš zur Führung für sein Team. Gegen Italien hatte der 21-Jährige eine solche Gelegenheit noch ausgelassen. Fünf Minuten später gelang den Tschechen der Ausgleich durch Verteidiger Jakub Nakladal. Bis dahin waren die Letten die bessere Mannschaft.
Oskars Bārtulis, Foto: Resolute auf Wikimedia Commons
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